Ernährung für Hund und Katze – was ist richtig?

Wie und womit Sie Ihren Hund oder Ihre Katze am besten füttern, können wir hier nicht pauschal beantworten. Dazu müssen individuell unterschiedliche Variablen berücksichtigt werden, z.B. Alter, Wachstumskurve, Gewicht, Rasse.

Generell ranken sich rund um die Ernährung von Haustieren viele Geschichten, Gerüchte und Meinungen. Ein paar davon möchten wir in diesem Beitrag aufgreifen.

Unsere 5 wichtigsten Ernährungs-Tipps für Sie:

1. Zwischendurch Mitnaschen

Ein Stückchen Butterbrot zum Frühstück, eine Scheibe Wurst zur Jause, ein paar kleine Stückchen Käse – und das alles zusätzlich zur normalen Futtermenge am Morgen und am Abend. 25 g Käse ist für einen Hund etwa so viel wie für uns Menschen 2 große Muffins. Achten Sie darauf, ob Ihrer Fellnase die Zusatzkalorien zunehmend auf die Hüfte schlagen und reduzieren Sie: das Mitnaschen und ggf. die normale Futterdosis.

2. Mitessen lassen

Fleisch mit Reis, Nudeln mit Saft, warum Fertigfutter kaufen, wenn die Fellnase mitessen kann? Mit menschlischer Nahrung und dem Verfüttern von Speiseresten werden wichtige Nahrungsbestandteile nur unzureichend zugeführt. So benötigt Ihre Katze z.B. Taurin oder Argining – was in unserem Mittagsmenü kaum bis gar nicht vorkommt. Daher ist der Griff zu qualitativ hochwertigem Fertigfutter für Ihren Lieblig oft besser, als ein geteilter Mittagsteller.

3. Roh oder gekocht

Wenn Sie sich aus verschiedenen Gründen doch dazu entscheiden, das Futter für Ihr Haustier selbst zuzubereiten – achten Sie auf folgendes:

Rohes Fleisch ist, wenn die Kühlkette beim Transport vom Produzenten bis zu Ihnen nachhause nicht eingehalten wird, oft massiv Bakteriell belastet. Das kann auch für uns Menschen zur Gefahr werden. Kurzes Abkochen des Fleisches schützt Sie und Ihre Fellnase vor unerwünschten Bakterien.

Wechseln Sie ab oder mischen Sie Fleisch, Knochen, Innereien, Obst, Gemüse, Getreideprodukte und bei Bedarf notwendige Futterzusätze. Erstellen Sie am besten vorab mit Ihrem Tierarzt ein maßgeschneidertes Ernährungsprogramm für Ihren Hund oder Ihre Katze.

4. Fleisch oder Gemüse

Am besten beides. Nur Fleisch bedeutet zu viel Eiweiß für den Organismus. Nur Gemüse bzw. vegane Ernährung muss unbedingt ergänzt werden mit lebensnotwendigen Zusatzstoffen wie z.B. Aminosäuren, damit es bei Ihrem Liebling nicht zu Mangelerscheinungen kommt.

5. Süß oder Salzig

Beides nicht optimal. Zucker ist nicht gut, weder für Ihre Katze noch für Ihren Hund. Katzen können zudem nur sauer, salzig und bitter schmecken, süss nicht.

Schokolade vermeiden Sie bitte zur Gänze. Das darin enthaltene Alkaloid Theobromin (aus der Kakaobohne) beeinflusst den Stoffwechselprozess Ihrer Fellnase – insbesondere bei Hunden – äußerst negativ. Wenn es unbedingt sein muss, greifen Sie zu einer speziellen Hundeschokolade.

Genau so wenig sind Salz oder die üblichen Gewürze unserer Küche unseren Haustieren zuträglich. Sie sind für sie schwer verdaulich und führen zu Verdauungsbeschwerden.

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Bei unseren Workshops und Seminaren erfahren Sie, unter Anleitung unserer Experten, welche Pro und Contra Aspekte es bei den einzelnen Ernährungsvarianten für Ihre Haustiere gibt, wie die optimale Futterauswahl für Ihren Liebling aussehen soll und wie Sie ein individuelles Ernährungsprogramm erstellen.

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Alexander Minnich & Verena Senoner

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